Wer eine Entschädigung erhalten möchte, hat nur noch 4 Monate Zeit, um zu reagieren

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Die Kosten- und Treibstoffpreisexplosion, die sich in Europa vor unseren Augen abspielt, stellt eine außerordentliche Belastung für die Lkw-Besitzer dar, die zu den unvermeidlichen Lohnerhöhungen der letzten Jahre hinzukommt. Es ist sicher, dass die Unternehmen aufgrund des immer härteren Wettbewerbs auf dem Markt nicht in der Lage waren, diese gestiegenen Kosten in vollem Umfang weiterzugeben. Es gibt nur sehr wenige Möglichkeiten, diese Auswirkungen auszugleichen. Die Lkw-Kartellentschädigung bietet Ihnen bis Ende November 2022 eine völlig risikofreie Möglichkeit, dies zu tun.

Ende 2022 wird die weit überwiegende Anzahl an Ansprüchen im Lkw-Kartellverfahren verjähren, sagt Dr. Werner Meier, ein Experte für Kartellrecht in einer der führenden Kanzleien, der Marzillier, Dr. Meier & Dr. Guntner Rechtsanwalts-GmbH, München.

In Anbetracht des Arbeits- und Zeitaufwands, der für die Vorbereitung der Einleitung des Verfahrens erforderlich ist, und angesichts der gegen Ende des Jahres vorliegenden Zahl von verjährende Ansprüchen ist die Annahme von Forderungen nur dann gewährleistet, wenn die vollständigen Unterlagen (Rechnungen und Leasingverträge, die den Kauf belegen) sowie der unterzeichnete Mandatsvertrag und die Vollmacht bis Ende November 2022 eingehen.

Der Rest des Jahres dürfte sehr spannend werden. Inoffizielle Berichte deuten darauf hin, dass die erste schriftliche Stellungnahme des IFO-Instituts zur Schadensermittlung in den nächsten Wochen erwartet wird. Allein im Landgericht München I warten 250.000 Lkw-Fälle auf diese äußerst wichtige Entwicklung.

Der Ablauf der Verjährungsfrist bedeutet auch, dass die Fahrzeughersteller möglicherweise eher bereit sind, sich außergerichtlich zu einigen (was sie bisher völlig abgelehnt haben), da nach diesem Datum keine weitere Lawine von Klagen zu erwarten ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dies die letzte Gelegenheit ist, dass Unternehmen, die zwischen 2007 und 2016 in einem EU-Mitgliedstaat, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Island oder Norwegen mindestens 5 neue Lkw gekauft oder geleast haben, ohne Risiko eine Erstattung beantragen können. Angesichts der positiven Urteile des Bundesgerichtshofs wird erwartet, dass das Verfahren in Deutschland am schnellsten abläuft. Anders als in der Vergangenheit sind auch Lkw-Vermieter eingeladen, sich anzuschließen.

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