Royal Mail und BT erhalten über 17,5 Millionen Pfund Schadenersatz gegen DAF Trucks

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Das britische Berufungsgericht für Wettbewerbssachen hat kürzlich Royal Mail und BT im Zusammenhang mit dem Lkw-Kartellskandal Schadensersatz in Höhe von rund 17,5 Mio. GBP von DAF Trucks zugesprochen. Dies ist die erste erfolgreiche Schadensersatzklage des Vereinigten Königreichs im langjährigen Lkw-Kartellskandal. 

Die Entscheidung des Gerichts erging nach einer 14 Jahre dauernden Untersuchung, die ergab, dass MAN, Volvo/Renault, Daimler (Mercedes-Benz), Iveco und DAF an illegalen Preismanipulationen beteiligt waren und seither Gegenstand einer Sammelklage sind, mit der Schadenersatz in Höhe von 2 Mrd. GBP gefordert wird. 

Der Lkw-Kartell-Skandal ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Unternehmen schwache Verbraucher ausnutzen, um ihre Gewinne zu maximieren. Preistransparenz und Fairness in der Lkw-Branche sollten für die Hersteller eine Priorität sein. Deshalb richtet sich die Schadensersatzklage ausschließlich gegen den Hersteller und vor dem deutschen Gericht. Der Händler oder die Leasinggesellschaft sind nicht im geringsten betroffen, da auch sie Opfer des Lkw-Kartells waren und nicht schuldig sind.

Aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung des Lkw-Kartells kann jedes Mitglied verklagt werden, unabhängig vom Hersteller oder Händler. Selbst wenn Sie während der Zeit des Lkw-Kartells IVECO-Lkw gekauft oder geleast haben, müssen Sie keine Schadensersatzansprüche an IVECO stellen.

Bitte besuchen Sie unsere Seite regelmäßig, um aktuelle Informationen zu erhalten. Wenn Sie die skrupellosen Praktiken verstehen und sich über die Lkw-Kartell-Rückerstattung informieren, sind Sie besser gerüstet, um sich vor überhöhten Preisen zu schützen und Maßnahmen zu ergreifen, um Ihr Geld zurückzufordern.

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